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Rechtsprechung Wasserschaden: Mieter haftet nur bei Fahrlässigkeit.

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Ein Wasserschaden kann zu hohen Kosten führen, die in der Regel die Versicherung des Vermieters trägt. Doch was ist, wenn der Mieter den Schaden verursacht hat?

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat Ende letzten Jahres hierzu entschieden, das für eine Haftung des Mieters grobe Fahrlässigkeit vorliegen muss. Im verhandelten Fall ging es um eine Wasserschaden, der durch ein Kochendwassergerät (Boiler) verursacht wurde. Diese Geräte sind üblicherweise durch Wandmontage direkt mit der Wasserleitung verbunden, was bei Defekt zum Austritt großer Wassermengen führen kann. Im vorliegenden Schadensfall führte dies zu Kosten von etwas 10.000 Euro, die Versicherung des Vermieters wollte diese Summe vom Mieter einfordern. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf (Az.: I-24 U 164/15) gab dieser Klage nicht statt, eine Haftung des Mieters sei nur bei grober Fahrlässigkeit geben, die dem Mieter von der Versicherung nicht nachgewiesen werden konnte. Eine mögliche Verkalkung des Gerätes sei bestenfalls als leichte Fahrlässigkeit des Mieters zu werten, damit entfalle die Mieterhaftung. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Mieter selbst versichert sei.

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